Erziehung

Nur ein gut erzogener Hund ist ein schöner Hund. Wer sich dieses Motto zu eigen macht, ist auf dem richtigen Weg.  

Das Leben eines Hundes beschränkt sich ebensowenig auf die Futterschüssel und den Spaziergang um die Ecke wie das Leben des Menschen auf Essen und Schlafen. Über die speziellen Bedürfnisse sollte man sich schon vor der Anschaffung des neuen Hausgenossen eingehend informieren. So braucht der Hund neben den Existenzgrundlagen wie Futter, Pflege, Gesundheitsvorsorge liebevolle Zuwendung, geistige und körperliche Beschäftigung und vor allem Erziehung. 

Ein Hundebesitzer muss sich bewusst sein, dass er heutzutage mehr Verantwortung trägt als je zuvor. Wir leben in einer Zeit voller Gefahren, Ängste und Vorurteile. Es ist die Pflicht des Hundebesitzers, seinen tierischen Freund und Hausgenossen gegenüber Mitmenschen und Umwelt so zu sozialisieren, dass ein stressfreies, besser noch erbauliches Miteinander möglich ist. Und je besser ein Hund erzogen ist, desto freier kann er seinen Bewegungsdrang ausleben. 

Der einfachste und beste Weg, einen Hund zu erziehen, ist der Besuch einer guten Hundeschule, und zwar möglichst von Welpenbeinen an. Hier erhält man von fachkundigem Personal die nötige Anleitung in Theorie und Praxis und hat gleichzeitig die Möglichkeit, sich mit anderen Hundebesitzern auszutauschen.

Erziehungskurse werden von gemeinnützigen Vereinen und privaten Hundeschulen angeboten. Vom Preis sollte man sich hier nicht leiten lassen. Nur eine Ausbildung bei einem Trainer, dem man vollstes Vertrauen entgegenbringt, wird zum gewünschten Erfolg führen. Umsehen lohnt sich. 

Und wer Spaß an der Arbeit mit seinem Hund hat, bekommt sicher Lust auf mehr. Unter den verschiedenen Hundesportarten findet sich für jeden etwas Passendes. Keine Angst, niemand muss perfekt sein. Auch eher mäßig begabte Teams finden hier ihr wohliges Plätzchen. 

 

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(01/2005)

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